
Menschheit und Zivilisation
1. Grundthese
Der Mensch ist de facto ein Sklave derjenigen, deren Weltbild er bedingungslos übernimmt. Wer das Bewusstsein bzw. die Köpfe (besonders der Kinder) beherrscht, beherrscht morgen das Land.
Echte Freiheit erlangt nur, wer sich der Mechanismen bewusst wird, mit denen sein Weltbild geformt wird – und sich aktiv dagegen entscheidet, ein „Lakai“ zu sein.
Echte Freiheit erlangt nur, wer sich der Mechanismen bewusst wird, mit denen sein Weltbild geformt wird – und sich aktiv dagegen entscheidet, ein „Lakai“ zu sein.
2. Der Begriff „Zivilisiertheit“ ist ideologisch, nicht wissenschaftlich
- Historisch bedeutet „zivilisieren“ im Römischen Reich schlicht erobern.
- In Wörterbüchern (Dal, Brockhaus, Sowjetenzyklopädie) wird Zivilisiertheit als höhere Stufe gegenüber „Wildheit“ und „Barbarei“ dargestellt – verbunden mit Kultur, Technik, Bildung und rechtlichen Verhältnissen.
- Dahinter steckt immer die implizite Behauptung, die eigene Gesellschaft stehe auf einer „höheren Entwicklungsstufe“ als andere.
3. Der Fortschritts- und Entwicklungsbegriff ist eine Illusion
Stelle einfache, aber vernichtende Fragen:
- Was genau ist der Maßstab für „Entwicklung“ und „Fortschritt“?
- Wohin führt die Richtung? Gibt es ein Ziel?
- Warum wird „Entwicklung“ als unumkehrbar und gesetzmäßig bezeichnet, obwohl Völkermorde, Kulturauslöschungen und Rückfälle in die Steinzeit (z. B. nach Zerstörung von Libyen, Irak, Syrien) stattfinden?
- Technischer Fortschritt (Computer, Traktoren, Smartphones) ist oft nur scheinbar: Er verbraucht Ressourcen unwiederbringlich, verschmutzt die Umwelt und löst keine grundlegenden Probleme. Gleichzeitig stagniert oder regrediert die wahre Kultur und Bildung.
Fazit:
Es gibt keine objektiven Messgrößen für „höhere“ oder „niedrigere“ Entwicklungsstufen.
Der Fortschrittsglaube dient primär der ideologischen Rechtfertigung von Eroberung und Ausbeutung.
4. Moderner Kapitalismus = moderne Sklaverei
Der Unterschied zwischen antiker Sklaverei und heutigem „zivilisiertem“ Kapitalismus ist nur äußerlich:
- Früher eiserne Ketten → heute Bankketten und Schulden.
- Früher offene Herren und Sklaven → heute „freie“ Menschen, die trotzdem ihr Leben lang für andere schuften und alles verlieren können (siehe Libyen, Irak, Ukraine etc.).
- Die meisten Menschen besitzen nichts wirklich Gesichertes. Rechte und Freiheiten existieren nur auf dem Papier.
5. Kultur und Bildung zeigen keine Entwicklung, sondern eher Rückschritt
- Viele antike und mittelalterliche Bauwerke (Weltwunder) übersteigen den heutigen technischen und künstlerischen Stand bei Weitem.
- In Musik, Malerei und Kunst wird heute nichts annähernd Vergleichbares geschaffen.
- Die beste Bildung war und bleibt die direkte Meister-Schüler-Beziehung – alles andere ist oft nur Geschäft oder Leerlauf.
6. Zivilisiertheit als Waffe
„Zivilisiertheit“ ist kein neutraler Entwicklungsgrad, sondern ein ideologisches Instrument zur Expansion, Eroberung und Versklavung. Der Westen verwendet es bis heute, um andere Völker (Russland eingeschlossen) als „rückständig“ oder „unzivilisiert“ darzustellen und damit wirtschaftliche und militärische Aggression zu rechtfertigen. Dahinter steht das alte römische Prinzip: Zivilisiert = erobert.7. Zentrale Aufforderung des AutorsJeder Mensch sollte sich heute die Frage stellen:
„Zu wem gehöre ich? Will ich ein Lakai fremder Weltbilder bleiben oder mein eigener Herr sein?“
„Zu wem gehöre ich? Will ich ein Lakai fremder Weltbilder bleiben oder mein eigener Herr sein?“
Wer wirklich frei sein will, muss:
- Informationen kritisch und selbstständig prüfen,
- die Mechanismen der Meinungsbildung durchschauen,
- sich nicht von „Wissenschaft“, „Experten“, Medien und Wörterbüchern bevormunden lassen,
- und aktiv ein eigenes, unabhängiges Weltbild aufbauen.
Die Menschheit steckt eher in einer Sackgasse der Ressourcenausbeutung als auf einem geraden Weg des Fortschritts – und dass echte Entwicklung erst dann beginnen kann, wenn wir diese Illusion durchschauen.
Kurz gesagt:
„Zivilisiertheit“ ist weitgehend eine Propagandavokabel zur Rechtfertigung von Herrschaft und Ausbeutung.
„Zivilisiertheit“ ist weitgehend eine Propagandavokabel zur Rechtfertigung von Herrschaft und Ausbeutung.
Echte Menschlichkeit und Freiheit beginnen dort, wo der Einzelne aufhört, fremde Weltbilder bedingungslos zu übernehmen.
Bild von simardfrancois auf Pixabay