Konzeptionelles Denken und Handeln
Konzept
/kɔnˈt͜sɛpt,Konzépt/
Substantiv, Neutrum [das]
– skizzenhafter, stichwortartiger Entwurf, Rohfassung eines Textes, einer Rede o. Ä.
„das Konzept eines Briefes“
– klar umrissener Plan, Programm für ein Vorhaben
„ein klares, vernünftiges, bildungspolitisches Konzept haben, entwickeln“
— Ein Konzept ist die Grundlage, auf der Ideen entstehen und umgesetzt werden. Es definiert Ziele, ebnet den Weg und unterstützt den Erfolg.
skizzenhafter, stichwortartiger Entwurf, Rohfassung eines Textes, einer Rede o. Ä. Beispiele. das Konzept eines Briefes; [sich] ein Konzept machen; ein Konzept …
Ein Konzept ist ein detaillierter Plan, der die Ziele und Rahmenbedingungen eines Projekts oder einer Aufgabe festlegt. Die Erstellung eines Konzepts beginnt mit der Besprechung des Auftrags und der Festlegung klarer Ziele und Rahmenbedingungen. Es dient als Leitfaden für die Durchführung und hilft sicherzustellen, dass alle Beteiligten die gleichen Erwartungen haben. Ein gut ausgearbeitetes Konzept ist entscheidend für den Erfolg eines Projekts, da es die Grundlage für Entscheidungen und die Bewertung der Ergebnisse bildet.
Ein Konzept ist ein strukturiertes Grundgerüst für ein Vorhaben: Ziele, Zielgruppen, Inhalte, Maßnahmen, Ressourcen, Zeitplan und Erfolgskriterien. Typische Schritte: Auftrag klären, Ziele und Rahmenbedingungen definieren, Ist-Analyse, Zielgruppen/Stakeholder bestimmen, Leitidee/Strategie entwickeln, Maßnahmenplan (Wer? Was? Wann? Womit?), Ressourcen- und Budgetplanung, Risiken/Annahmen, Messgrößen (KPIs), Zeit- und Meilensteinplan, Freigabe. Gute Konzepte sind knapp, nachvollziehbar, priorisieren und enthalten Entscheidungsvorlagen. Ergebnis: ein Dokument (1–10 Seiten) mit Executive Summary, Problem/Nutzen, Vorgehen, Kosten/Nutzen, Risiken, nächster Schritt. Tipp: Visualisieren (Canvas, Roadmap), Annahmen testbar formulieren, Feedback früh einholen, Versionierung nutzen.
Kon·zep·ti·on
Substantiv, feminin [die]
bildungssprachlich:
einer Lehre, einem Programm, [künstlerischen] Werk zugrunde liegende Anschauung, Leitidee; geistiger Entwurf
„der Mensch in der aristotelischen Konzeption“
Konzeption bedeutet im Wesentlichen ‚entwerfen‘ oder ‚auffassen‘. Es ist ein umfassender Begriff, der verschiedene Bereiche umfasst, von der Erstellung einer ersten Fassung bis hin zur methodischen Ausrichtung eines Lehrgangs oder der Entwicklung einer Werbekampagne. Der Begriff leitet sich vom lateinischen ‚concipere‘ ab, was ‚auffassen‘, ‚begreifen‘ oder ‚empfangen‘ bedeutet. Eine Konzeption beinhaltet die Festlegung von Zielen und deren umfassende Zusammenstellung.
Eine Konzeption (lateinisch conceptio von concipere ‚auffassen, erfassen, begreifen, empfangen‘) ist eine umfassende Zusammenstellung der Ziele und daraus abgeleiteten Strategien und Maßnahmen zur Umsetzung eines größeren und deshalb strategisch zu planenden Vorhabens.
Eine Konzeption ist die umfassende Planung und der Entwurf eines größeren Vorhabens, Projekts oder Werks, der Ziele, Strategien und Maßnahmen zur Umsetzung detailliert darlegt. Die Bedeutung des Begriffs variiert je nach Kontext: In der Medizin bezeichnet „Konzeption“ die Empfängnis und somit den Beginn einer Schwangerschaft, während im Pädagogik-Bereich die Konzeption einer Kindertagesstätte eine detaillierte schriftliche Ausführung der pädagogischen Haltung und Arbeitsweise darstellt.
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Entwurf und Idee:
Im Allgemeinen ist eine Konzeption der grundlegende Entwurf oder die Idee, auf der ein Projekt, ein wissenschaftliches Werk oder ein künstlerisches Werk basiert.
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Planung und Strategie:
Sie umfasst die systematische Planung und Strategieentwicklung, die notwendig ist, um ein Vorhaben zu realisieren.
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Zielorientierung:
Die Konzeption legt die Ziele fest und leitet daraus die notwendigen Schritte und Maßnahmen ab.
Bedeutung in verschiedenen Bereichen
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Medizin:
Hier bedeutet Konzeption die Empfängnis, also die Verschmelzung von Ei- und Samenzelle, die zum Beginn einer Schwangerschaft führt.
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Pädagogik (z. B. Kindertagesstätte):
Eine Kita-Konzeption ist ein ausführlicher, schriftlicher Plan, der die pädagogische Haltung, Ziele und Arbeitsweisen der Einrichtung dokumentiert. Sie dient als Leitfaden und Qualitätsinstrument.
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Recht:
Im juristischen Kontext ist es der systematische Entwurf einer Regelung, eines Vertrags oder Gesetzes, der auf definierten Zielen und der geltenden Rechtslage basiert.
Elemente einer Konzeption
Eine Konzeption enthält typischerweise folgende Elemente:
- Herausforderung/Ausgangssituation
- Ziele
- Zielgruppe
- Strategien und geplante Maßnahmen
- Ressourcenplanung
- Einbettung in den Kontext (z. B. rechtliche Grundlagen oder die pädagogische Haltung)
Eine Konzeption ist im Wesentlichen eine detaillierte Zusammenstellung von Zielen und deren Erreichung. Sie umfasst den Prozess der Konzeptentwicklung, vom ersten Entwurf bis zur Umsetzung, beispielsweise im Rahmen einer Produkteinführung oder Vermarktung. Der Begriff stammt vom lateinischen ‚concipere‘ ab, was so viel wie ‚auffassen‘, ‚begreifen‘ oder ‚entwerfen‘ bedeutet. Eine Konzeption ist also mehr als nur ein Konzept; sie ist ein umfassender Plan.
Definiere die Begriffe Konzept, Konzeption, konzeptionelle Macht, konzeptionell mächtig, konzeptionelle Kompetenz, Konzeption Gesellschaftlicher Sicherheit,
1) Dimensionalität des interpersonellen Verhalten
Titel: „Zur Dimensionalität, kognitiven Strukturiertheit und Veränderung überzeugenden interpersonalen Verhaltens“ (1979)
1) Dreidimensionalität (überzeugenden) interpersonalen Verhalten:
(1) emotionale Dimension (mit Basischarakter)
(2) kognitive Dimension,
(3) verhaltenssteuernde Dimension.
Die psychische Verhaltensregulation kann in drei Grundkomponenten unterteilt werden:
• 1, Antrieb,
• 2. Orientierung,
• 3. Ausführung
Horizontale und vertikale Verknüpfung der drei Grundkomponenten psychischer Verhaltensregulation (Antrieb, Orientierung, Ausführung) mit den drei Grunddimensionen interpersonalen Verhaltens:
Tabelle
Die interpersonellen Bedürfnisse des Menschen können in drei Gruppen unterteilt werden:
1. Bedürfnis nach positivem Selbwertgefühl sowie nach emotional-positivem und vertrauensvollem interpersonalen Kontakt durch wechselseitige Anerkennung der Interaktionspartner
2, Bedürfnis nach Selbsterkenntnis sowie nach erkennendem und verstehendem interpersonalen Kontakt durch wechselseitige Anregung zur kognitiven Aneignung der Interaktionspartner.
3. Bedürfnis nach Selbstverwirklichung sowie nach partnerschaftlichem und kooperativem interpersonalem Kontakt durch wechselseitige Handlungen zur Durchsetzung der Ansichten und Ziele der Interaktionspartner.
(Voraussetzung dafür sind gleich-berechtigte Gesellschaftsbedingungen der KOOPERATION, die im sozialistischen Gesellschaftsexperiment durch das Volkseigentum der Produktionsmittel und der Landesressourcen sowie die Macht der werktätigen Massen als klare Bevölkerungsmehrheit geschaffen wurde. Da der einzelne Mensch für seine Erden-Existenz den anderen Menschen und eine positive soziale Beziehung braucht, sind Kommunikation und Kooperation natürliche Funktionen.
Kapitalismus mit der Elite-Masse-Pyramide und Privatbesitz an Produktionsmitteln und Ressourcen bewirkt Gesellschafts-Spaltung, Egoismus und damit Konkurrenz eines Überlebenskampfes)
2) Überzeugende soziale Interaktion
Sie ist eine spezifische Form interpersonalen Verhaltens, die insbesondere durch die beidseitig aktive Wechselwirkung zur gezielten Einstellungsänderung charakterisiert ist, die über spezielle kognitive Selbstkonzepte gesteuert wird.
3) Kognitive Strukturiertheit (überzeugenden) interpersonalen Verhaltens
Die drei Grunddimensionen sind auch in den kognitiven (Selbst-)Konzepten nachweisbar.
„Menschen verfügen in bestimmtem Maße uind je nach Anforderungsituation über innere Repräsentationen der gegenständlichen und sozialen Umwelt und der eigenen Persönlichkeit sowie ihres Verhaltes. Diese gespeicherten Abbildungen werden häufig als kognitives Schema, Konstrukt, Konzept, Bezugssystem, Regel u.a. bezeichnet. Methodologisch verstehen wir kognitive Strukturen und Prozesse sowohl als unentbehrliche Mittel bewußten menschlichen Handelns, als auch als Resultat der bewußten Auseinandersetzung mit der Umwelt und mit sich selbst.“ (S. 51)
„Diese kognitiven Konzepte sind in verschiedenen Zeichensystemen kodiert und demnach auf unterschiedlichem Widerspiegelungsniveau gegeben: in konkret-sensorischer und sprachlich-begrifflicher Repräsentation. In der Ontogenese vollzieht sich ein Übergang vom mehr handlungs- und wahrnehmungsgebundenen zur starker begrifflichen Abbildung und Speicherung. Kognitionsleistungen stehen somit im Zusammenhang mit dem Sprachverhalten.
Das bedeutet, daß eine Person in bestimmtem Maße über die (interpersonalen) Kognitionsvorgänge in sprachlicher Form berichten kann und dies auch etwa durch soziale Rückinformationen (S. 52) oder Selbstverbalisation vornimmt.
Die Sprache, die ursprünglich Mitel der Kommunikation ist, ist zugleich Voraussetzung für bewußte Reflexion über die Umwelt (Umweltkonzept), die Beziehungen der Person zu dieser und zu sich selbst (Selbskonzpt) sowie wesentlichen Bedingungen für (selbst-)bewußtes Verhalten.“ (S. 53)
Durch die Sprache vermag sich der Mensch einerseits über individuelle Erfahrungen hiaus vor allem gesellschaftlich-historische Erfahrungen aneignen, d.h. die Gesetzmäßigkeiten der Natur, Gesellschaft und des Menschen hzu erkennen, und andererseits diesen Einsichten entsprechend sein Verhatlen im eigentlichen Sinne bewußt zu stiern und zu kontrollieren, sich damit selbst zu verwirklichen und zu vergegenständlichen.
So verstandenes selbst-bewußtes, d.h. selbständiges, verantwortungsvewußtes und schöpferisches, interpersonales Verhalten steht also mit sprachlich fixierten Begriffsstrukturen bzw. „höheren kognitiven Strukturen“ in Verbindung. Diese im ‚Vergleich zu elementaren oder Primärstrukturen noch wenig untersuchten gespeicherten kognitiven Gebilden werden durch solche Prozesse hervorgebracht, „wozu die Ausbildung von Begriffen, die Funktionsprizipien von Denkoperatioen und insbesondere das sprachgebundene Denken zählen“ (Friedhard Klix, über Grundstrukruren und Funktionsprinzipien kognitiver Prozesse, Berlin 1976, S. 7).
Die Qualität dieser Leistungen des kognitiven Systems einer Person hängt vom strukturellen Niveau und der inhaltlichen Güte der selbst- und partnerbezogenen Informationsverarbeitung ab.“ (S. 53)
Dies wird mit der Theorie „Kognitiver Komplexität“ bzw. „Strukturiertheit“ erklärt, die zwei Variablen des Informationsverarbeitungsprozesses unterscheidet: Differenzierung (bzw. Diffenziertheit) und Integration (Integriertheit).
Nach dem methodologischen „Persönlichkeitsprinzip“ der sowjetischen Psychologie werden damit die psychischen Regulationsmechanismen verstanden „als ein ganzheitliches, mehrdimensional und hierarchisch organisiertes System, das aus zusammenhängenden Elementarstrukturen besteht“. (S.54)
2) sozialpsychologisches Verhaltenstraining
3) Verkaufs-Training
4) Mental-Training
5) Ganzheitliche Gesundheit
6) mehrdimensionale Therapie und Coaching
7) Mehrdimensionales und mehrfaktorielles Konzept für Befreiung und Rauch-Sucht
7) Manifestation: Sein – Tun – Haben & 700 Methoden
8) Freiheit vom Geld (statt „finanzielle Freiheit“)
9) Network Marketing
10) Großer Life Coaching Kurs (über 50 Lektionen)
11) Geistige Navigation im Umbruch
12) Stress-Konzept
13) Gesellschafts-Konzept